Wolf

  • Jeden Donnerstag 2022, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Wie schon das ganze Jahr 2021 gibt es auch 2022 weiterhin neue Donnerstagsdemos.Um die alten do!-Demos seit dem Rechtsruck der Regierung unter Kurz […]

  • Donnerstag, 6. Jänner 2022, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Wir feiern die 90. Donnerstagsdemo seit dem Rechtsruck der Regierung unter Kurz.Um die alten do!-Demos nicht unglaubwürdig werden zu lassen, s […]

  • Donnerstag, 30. Dezember 2021, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Seit einem Jahr demonstrieren wir für eine menschlichere, ehrlichere, verantwortungsvollere, lösungsorientierte Regierungspolitik, für si […]

  • Donnerstag, 23. Dezember 2021, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Um unsere christlichen Werte zu verteidigen, scheinen uns alle Mittel recht. Logischerweise verraten wir sie dabei selbst. Die heilige […]

  • Donnerstag, 16. Dezember 2021, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Seit Jahresbeginn gibt es wieder neue Donnerstagsdemos für eine menschlichere, ehrlichere, verantwortungsvollere, lösungsorientierte R […]

  • Ein Reserveoffizier, der sich selbst in einem erzkonservativen Männerbund den Namen von Mars, dem Kriegsgott, gegeben hat, will uns also nun regieren. Es ist zu bezweifeln, ob so die tiefen Spaltungen der […]

  • Wir haben unseren Ex-Schattenkanzler ja schon kritisiert, seit er – alle christlichen Werte auf den Slogan „Schwarz macht geil!“ pervertierend – die politische Bühne betrat. Mehr dazu auf […]

  • Donnerstag, 9. Dezember 2021, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Der angekündigte „neue Stil“ dieser Regierung entpuppt sich in jeder Hinsicht als Lüge. Allen christlichen Werten widersprechend florieren W […]

  • Donnerstag, 2. Dezember 2021, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Offiziell wurde Sklaverei weltweit schon lange abgeschafft. Aber laut Global Slavery Index gibt es heute noch 40 Millionen Sklaven, die uns […]

  • Donnerstag, 25. November 2021, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Immer mehr Männer unterdrücken, schlagen oder töten ihre Partnerinnen. Opferschutzeinrichtungen und Präventionsprojekte sind übe […]

  • Auf Wunsch hier wieder der Text meiner Rede:

    Gestern war Weltmännergesundheitstag. Deshalb geht’s heute um Ableismus.
    Auf der Seite https://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/lexikon/a/ableism steht
    Der Begriff Ableismus bezeichnet die Beurteilung von Menschen anhand ihrer Fähigkeiten, was als behindertenfeindlich angesehen wird. M…[Weiterlesen]

  • Donnerstag, 18. November 2021, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Statt die Ursachen der viel zu vielen Femizide in Österreich zu bekämpfen, fördert diese Bundesregierung noch immer ein to […]

  • Donnerstag, 11. November 2021, 18:00, Platz der Menschenrechte, Wien:

    Nicht nur im Internet, sondern auch im realen Leben kursieren Gerüchte und Verschwörungstheorien. Während rechte Trolle bewusst Hass und Fa […]

  • Donnerstag, 4. November 2021, 18:00, Platz Der Menschenrechte Wien:

    Diese Regierung agiert egoistisch nach dem Grundsatz: The survival of the fittest. Wer die vermeintlich besten Umfrageergebnisse hat, darf […]

    • Auf Wunsch hier wieder der Text meiner Rede:

      Gestern war Weltmännergesundheitstag. Deshalb geht’s heute um Ableismus.
      Auf der Seite https://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/lexikon/a/ableism steht
      Der Begriff Ableismus bezeichnet die Beurteilung von Menschen anhand ihrer Fähigkeiten, was als behindertenfeindlich angesehen wird. Menschen mit Behinderung würden aufgrund des Fehlens bestimmter Fähigkeiten abgewertet. Hieraus könnten Diskriminierung oder gesellschaftliche Vorurteile gegen Menschen mit Behinderungen entstehen. (Das wurde auch von Wikipedia so übernommen.)
      Jetzt sagen Betroffene, wie ich: Wir sind gar nicht behindert, sondern werden von der Gesellschaft beeinträchtigt. Und zwar nicht nur mit fehlenden Rampen oder Übersetzung in Gebärdenspache, sondern eben durch dieses Weltbild, das Menschen aufgrund ihrer Fähigkeiten bewertet und abwertet. Und was macht die Gesellschaft? Sie nennt uns jetzt anders. Aber darum geht’s nicht!
      Also egal, ob wir es „Behinderung“ oder Beeinträchtigung oder Besonderheit oder sonstwie nennen: Wann beginnt das überhaupt? Immer wenn wir irgendetwas nicht können? Aber wie ist das mit Menschen, die Angst vor Fremden haben, oder vor Schwulen oder Frauen oder Veränderung? Wie ist das mit Menschen, die nicht fähig zur Empathie sind?
      Ich habe vorhin eine Seite gegen rechte Gewalt zitiert. Die Frage ist, wollen wir wirklich etwas dagegen tun, oder wollen wir uns nur davon distanzieren?
      Und z.B. auch wollen wir ehrlich etwas gegen Sexismus, Schwulen- oder Fremdenfeindlichkeit tun, oder uns nur davon abgrenzen?

      Um Mißverständnisse zu vermeiden:
      Ich kann und muß selbstverständlich Menschen ausschließen, wenn sie anderen Menschen schaden.
      Wenn ich sehe, wie z.B. jemand belästigt wird, muß ich das Opfer schützen.
      Aber zukünftige Übergriffe kann ich nicht verhindern, indem ich den Täter nur davonjage. Das ist klar, oder?
      Mehr noch: Ich selbst bin ableistisch, wenn ich Menschen ausgrenze, die zu dumm sind, um meine tolle Weltsicht zu verstehen. Oder die z.B. keine Fähigkeit zur Empathie haben.

      Ein ganz gravierendes Beispiel für jemanden, der ganz offensichtlich geistig behindert ist, und gerade deshalb geradezu landesweit gelyncht wird: Kennt Ihr das Drachenspiel? (Erzählen) Eines der wenigen reflektieren Statements dazu im Internet meint: Weil er ist, wie er ist, und wagt, sich in der Netzöffentlichkeit zu zeigen, wird er seit 2013 ausnahmslos jeden Tag von einem Zehntausende Menschen starken Hassmob gequält. Wirklich jeden einzelnen Tag.
      Also »Der Drachenlord verdient das alles, weil er dumm ist.«
      https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/der-fall-drachenlord-ein-jahrelanges-martyrium-in-deutschland-und-niemand-haelt-es-auf-kolumne-a-91b94ce3-ab01-4ac1-9286-d85bea144928?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
      Wie gerne würde ich da unserem Bundespräsidenten recht geben: „So sind wir nicht!“ Oder sind wir doch so?

      Wir sind alle so, wie wir sind, weil uns Menschen und Erlebnisse geprägt haben. Klar liegt es auch an uns, das beste daraus zu machen, aus Fehlern zu lernen, uns weiterzunentwickeln und zu wachsen. Aber daß andere Menschen vieleicht nicht die Fähigkeiten dazu haben, oder eben anders geprägt wurden, ist nicht nur deren Schuld. Vielleicht brauchen sie gerade uns, um sich zu verändern. Doch statt Menschen zu helfen, ihre alten Prägungen zu hinterfragen, schimpfen wir nur über sie. Geht’s uns also eigentlich nur darum, uns besser zu fühlen?

      Seit Jahrzehnten erlebe ich es, wie Intelektuelle über die dummen Rechten schimpfen. Für die sind diese Beschimpfungen aber keine Hilfe. Ganz im Gegenteil. Die suchen nachvollziehbarerweise Leute, die sie nicht beschimpfen sondern bestärken. Und wandern so noch weiter nach rechts.
      Oder Sexismus: Selbst hier auf der Donnerstagsdemo gab es Leute, die sich im Nachhinein über Sexismus beschwert haben, statt das in der Situation gleich zu thematisieren und so vielleicht konstruktiv etwas zu verändern.

      Oder ein anderes Beispiel: Auf der Startseite https://fridaysforfuture.at ganz unten steht ein Zitat von Greta Thunberg:
      „No one is too small to make a difference.“
      Gleichzeitig wollen viele nichts mit uns zu tun haben, weil wir zu klein und nicht „rentabel“ oder „effektiv“ genug sind.
      Ich helfe anderen lieber um zu wachsen. Ich biete gerade auch kleinen Projekten die Möglichkeit, hier zu reden. Ich bemühe mich, möglichst geduldig Mißverständnisse zu klären und Vorurteile zu hinterfragen.
      Vielleicht kennt Ihr die Geschichte, als ich in Tunesien nächtelang vergeblich versucht habe, ein paar Typen zu erklären, warum eine junge Frau, die nebenan Ihren Rausch ausschlief, nicht selber schuld wäre, wenn sie in dieser Situation vergewaltigt worden wäre. Ob diese Gespräche später etwas bewirkt haben, weiß ich nicht. Ich habe mein Bestes getan.
      Was macht Ihr, um Sexisten zu helfen, dazuzulernen?
      Oder Nazis, um sich zu verändern? Oder Autofahrern oder Konsumsüchtigen?

  • Donnerstag, 28. Oktober 2021, 18:00, Platz Der Menschenrechte Wien:

    Die 80. Donnerstagsdemonstration seit dem Rechtsruck der Regierung unter Kurz will vor allem den afghanischen Frauen eine Stimme […]

  • Donnerstag, 21. Oktober 2021, 18:00, Lobau-Außenstelle am Platz Der Menschenrechte Wien:

    3. Waldfee-Konzert in Solidarität mit dem Protest-Camp in Hirschstetten zum Schutz der Lobau.

    Während uns Märchen von […]

  • Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18:00, Platz Der Menschenrechte Wien:

    Die Rechte der Unterdrückten zu verteidigen, ist die Pflicht eines jeden Menschen. Deshalb demonstrieren wir jeden Donnerstag unter anderem […]

  • Es ist sehr schön, wie gestern alle irgendetwas beigetragen haben: Frisch aus dem Müll gerettete Kleinigkeiten, vor Ort zubereitete Brote, selbstgebackenen Kuchen, Weintrauben aus dem eigenen Garten, verschiedenste Musik, handgeschriebene Flyer, einen Mini-Kostnixladen, ansteckende Lust auf Tanzen und so vieles mehr! Danke Euch allen dafür! ❤ Er…[Weiterlesen]

  • Auf mehrfache wiederholte Anfrage hier der Text meiner Rede (ohne Begrüßung):

    Ok, entschuldigt bitte! Das ist die längste Rede, die ich je halte, und die unangenehmste – zumindest für mich. Und ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen.
    Ich erzähle Euch jetzt etwas, das teilweise sehr frustrierend und auch schmerzhaft für mich ist. Ich bitte…[Weiterlesen]

  • Auf Wunsch hier wieder der Text meiner Rede (Inkl. Begrüßung):
    „Herzlich Willkommen zur Donnerstagsdemo!
    wir sind seit einem dreiviertel Jahr jeden Donnerstag hier am Platz der Menschenrechte für eine echte sozial-ökologische Wende und eine ehrliche, menschliche, lösungsorientierte Politik. Und heute ist das 75. Do-Date, also die 75. Donn…[Weiterlesen]

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